Here are the slides and reader notes from my talk at the Quo Vadis conference in Berlin in April 2010.
plazz ist ein Publisher für interaktive Unterhaltung für Kinder und Familie. Die Firma wurde 2007 gegründet und beschäftigt sich mit Spieleproduktionen auf Basis von TV-Lizenzen und der Entwicklung von eigener IP.
In den letzten 2 Jahren haben wir uns auf die Entwicklung und den Betrieb der Youth Gaming Community AT.LANT.IS konzentriert.
Youth Communities bieten Kindern und Jugendlichen zielgruppengerechte Charaktere mit vielfältigen Personalisierungsoptionen, eine virtuelle Welt als Ordnungsprinzip mit ausgeprägten Community-Funktionen, und Casual Games ohne Einstiegshürden.
AT.LANT.IS ist eine thematisch zusammenhängende Online-Welt, in der die 8- bis 12-jährigen User online im Chat und offline über ein eigenes Mail-System miteinander kommunizieren, sich über ihre personalisierbaren Avatare ausdrücken, Mini-Games spielen und dabei eine virtuelle Währing „ORIs“ verdienen, und diese dann in virtuellen Items und Upgrades ausgeben können.
Das Projekt wurde von einem Inhouse-Team konzipiert und geleitet und von internen und externen Teams innerhalb eines 12-monatigen Produktionszeitraumes umgesetzt. Der Entwicklungsprozess lief in monatlichen Iterationen ab. Ein Feature wurde im Wiki spezifiziert, im Issue Tracker eingetragen, einer Version und einem Developer zugewiesen, und dann auf einem Entwicklungsserver laufend integriert.
Bei der Systemarchitektur wurde auf Flash als Client-Technologie mit der OpenSpace ISO-Engine, PHP für die Website, auf einen mySQL-Cluster und den kommerziellen Socketserver SmartfoxServer mit Java-Extensions und Hibernate-ORM gesetzt.
Nach Start der Closed Beta im Dezember 2008 und der Open Beta im Februar 2009 wurde Atlantis im August 2009 gelaunched.
Die ersten 6 Monate zeigten eine Verdopplung der durchschnittlichen Zeit, die ein User auf AT.LANT.IS verbringt, deutlich differenzierte Beliebtheit der einzelnen Mini-Games, ELV (elektronisches Lastschriftverfahren) als dominierende Zahlungsmethode, und die Notwendigkeit regelmässiger Anpassungen des Funktionsumfanges an das User-Verhalten.